Äther
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Das Äther-Konzept gehört zu den sogenannt 'überholten Theorien' der etablierten Wissenschaft. Im Versuch von Michelson und Morley wurde bereits 1887 nachgewiesen, daß sich Licht, unabhängig von der Geschwindigkeit des Bezugssystems, mit konstanter Geschwindigkeit ausbreitet (sog. Michelson-Interferometer). Daraus musste geschlossen werden, daß keine Äthertheorie bewiesen werden konnt und keine Ätherhypothese benötigt wird. Die Verwendung einer Hypothese die keinen Bezug zur Realität herstellt, also keine überprüfbaren Vorhersagen über die Umwelt machen kann, wird, da sinnlos, von der Wissenschaft als unwissenschaftlich bewertet, auch aus heutiger Sicht. Die Relativitätstheorie konnte später auf der Erkenntnis dieses Experiments aufbauen.
[Bearbeiten] Berühmte Äthervertreter
Es gab eine grosse Zahl hervorragender und sehr erfolgreicher Naturwissenschaftler und Philosophen, die von der Existenz eines Äthers fest überzeugt waren. Sie haben bei ihren physikalischen und philosophischen Überlegungen ihre eigenen Vorstellungen über den Äther einbezogen. Einige der unten aufgeführten Physiker begannen nach der Einführung der speziellen Relativitätstheorie jedoch nach und nach am Äthermodell zu zweifeln und folgten dem durch den Mainstream eingeleiteten Paradigmenwechsel weg vom Äther.
Zu den bedeutensten Vertreter zählen u.a.:
- Giordano Bruno
- Augustin Louis Cauchy
- René Descartes,
- George Francis FitzGerald
- George Green
- Heinrich Rudolf Hertz
- Johannes Kepler
- Gustav Robert Kirchhoff
- Joseph Larmor
- Robert B. Laughlin Nobelpreis Physik 1998
- Gottfried Wilhelm Leibniz
- Philipp Lenard Nobelpreis Physik 1905
- James MacCullagh
- Max Planck Nobelpreis Physik 1914
- Johannes Stark Nobelpreis Physik 1919
- George Gabriel Stokes
- John William Strutt, 3. Baron Rayleigh
- Arnold Sommerfeld
- Joseph John Thomson Nobelpreis Physik 1906
- William Thomson, 1. Baron Kelvin
- Edmund Taylor Whittaker

