Elektrokultur

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Elektrokultur bezeichnet eine Methode zur Veränderung biologischer Eigenschaften um in der Pflanzen und Tierzucht höhere Erträge zu erwirtschaften. Dabei werden elektrische Felder zeitlich begrenzt oder dauerhaft eingesetzt. Eine Verschwörungstheorie behauptet, daß die (petro-)chemische, landwirschaftliche und gentechnische Industrie diese Technologie unterdrücke um ihre Gewinne zu maximieren[1].

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zweck

Es sollen, ohne dauerhaft in die Keimbahn einzugreifen, wie dies die Gentechnik vorsieht und gleichzeitig umweltfreundlich folgende Vorteile Entstehen.

  • Verbesserung der Keimung von Saatgut[2].
  • Erfolgreichere künstlichen Befruchtung (z.B. Fischeier)[3].
  • Schnelleres Wachstum, bei Vorbehandlung von Keimgut oder Eizellen.
  • Nur temporäre Mutation über ca. drei Vegetationsperioden.
  • Schnelleres Wachstum während elektrischer Behandlung[4][5][6][7][8][9]
  • Erntezuwächse von bis zu 30%.

[Bearbeiten] Technik

Prinzipskizze für die Saatgutbehandlung
Prinzipskizze für die Saatgutbehandlung

Vorbehandlung von Saatgut oder Keimzellen Das Keimgut oder die Eizellen wird mehrere Tage lang in einen speziellen Kondensator mit einer Feldstärke von ca. 1000V/cm gegeben (siehe Bild).

Behandlung während des Wachstums Es kann durch das Pflanzenfeld großflächig ein elektrischer Strom durchgeleitet werden, dabei wird elektrische Leistung verbraucht, die Pflanzung ist aber frei zugänglich. Es kann aber auch das Pflanzenfeld abschnittsweise in geeigneter Höhe mit Drähten überspannt werden, welche gesamthaft mit dem Erdboden einen elektrischen Kondensator bilden so daß die Pflanzen in einem vertikalen elektrischen Feld aufwachsen. Es wird hierbei nur wenig elektrische Leistung verbraucht, aber bei grösseren Pflanzungen ist dieses schwerer zu begehen

[Bearbeiten] Sicherheit

Dem Nachahmer wird darauf hingewiesen, daß das hantieren mit hohen Spannungen gefährlich sein kann und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind.

[Bearbeiten] Kritische Betrachtung

Es gibt zwar aktuelle Arbeiten (Siehe Quellen unten) aber die Wissenschaft nimmt sich der Sache nicht an, wieso ist allerdings nicht klar. Weitere Hinweise zur Wirksamkeit könnten Forschungen zum Elektrosmog und Mobilfunkstrahlung geben. Es ist auch möglich, daß eine Ionisation der Luft auf das Pflanzenwachstum Einfluß nimmt.[10]. Es gibt auch Behauptungen die Biologische Wirkungen komplett verneinen[11].

Computernormen geben allerdings sehr niedrige Grenzwerten für Bildschirme vor ( 0,00025 kV/cm, fünf Hz ).

Eine weitere Hypothese ist, daß Pflanzen durch die starken Felder beschädigt und dadurch zu stärkerem Wachstum angeregt werden.[12][13].

[Bearbeiten] Quellen

  1. Schlafende Gene geweckt, Andrea Hengstler in Zeitschrift raum&zeit, 26.Jg. Nr.152 März/April 2008, S.60 ff.
  2. Schön Axel, Auswirkungen elektrostatischer Felder auf das Keimverhalten und die Ontonogie verschiedener Getreidearten, Diplomarbeit, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz 2001
  3. Luc Bürgin, "Der Urzeit-Code", Verlag F.A. Herbig, 2007, ISBN 978-3-7766-2534-9
  4. Plant Electrophysiology: Theory and Methods von Alexander G. Volkov, Springer 2006, ISBN 3540327177
  5. Elektrokultur im Acker-, Gemüse-, Obst-, Wein- und Plantagenbau, Curt Fritzsche, Dreyer 1925; Beiträge zur Theorie der Elektrokultur
  6. Elektrokultur, S. Lemström, Springer 1902
  7. Radiotechnik-Das Reich der elektrischen Wellen, Hanns Günther, Franckh'sche Verlagshandlung 1921, S. 75 ff.
  8. Werner Oswald, Borntraeger 1933 (Diss. Zürich)
  9. De l'eléctricite des vegetaux, Pierre Bertholon de Saint-Lazare, Paris 1783
  10. Clyde Homan, EFFECTS OF IONIZED AIR AND OZONE ON PLANTS, Plant Physiol. 12: 957-978
  11. Gerald Newi u.a., Biologische Wirkung elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder, expert verlag 1983, S.113, ISBN 3-88508-830-4
  12. Elektrostatik, A.D. Moore, Verlag Chemie, 1972, S.165, ISBN 3-527-25391-2
  13. Murr, L. E., "Mechanism of Plant-Cell Damage in an Electrostatic Field", in Nature, Bd. 201, Nr. 4926, 28. März 1964

[Bearbeiten] Patente

[Bearbeiten] Weblinks

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