Energiekongress in Sursee

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[Bearbeiten] Berichte von Kongressbesuchern

[Bearbeiten] Besuchsbericht von Uli Michel

Persönliche Eindrücke vom Energiekongress in Sursee (CH) - nur Samstag:

Am Samstag Morgen referierte Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl, University of applied sciences, Furtwangen über seine Theorie über die sog. Neutrinopower bzw. die Longitunalwellen. Im Besondern geht es hier um die drahtlose Energieübertragung die er ja in vielen Laborversuchen bewiesen hat. Diesesmal hatte er aber sein Experimentierset nicht dabei.

Dass er immer wieder von eigenen Professoren der eigenen "Couleur" angegriffen wird, wischte er mit einem Lächlen und entsprechende Kommentare weg, die im sehr viel Applaus aus dem Publikum einbrachten.

Prof. Meyl durfte ich in einer Pause persönlich ca. 15 Minuten sprechen.

Ich wollte von ihm Details über den Lifter bzw. den BB-Effekt erfahren. Die zweite Frage bezog sich auf die Tesla-Spule und der Möglichkeit drahtlos bzw. 1-drähtig Energie zu übertragen. Er war sichtlich erstaunt, was "Laien" im Stillen für Experimente durchführen. Eine Antwort blieb er mir aber schuldig: Warum bei meinen Experimenten "Kälte" entsteht. Hier wäre wahrscheinlich eine Wärmekamera zum genauen Beweis angebracht.


Ein ganz anderes Kaliber war Prof. Scabo - der scheint ein wirklicher Geschäftsmann zu sein. Wenn man seine Entwicklungen und seine Karriere vergleicht, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Er ist nicht der typische Erfinder. Hier seine bisherige Laufbahn:

  • Auss. Prof. Mech.Ing. Sopron University, Ungarn
  • Entwicklungs- und Forschungsingenieur im Nationalen Gremium der Kohlegesellschaften in London
  • Mitglied im Gremium der öffentlichen Stromnetze in Edmonton/Alberta
  • Insgesamt 30 Jahre Erfahrung in der staatlichen Kraftwerksindustrie in Kanada, USA, Europa.
  • Er erfand die EBM-Technologie (Energy by Motion) und wurde dafür 1990 für den Nobelpreis vorgeschlagen.

Zu seinen Projekten in EBM Technik:

Er baut Anlagen im Leistungsbereich von 3, 10, bis 150 Megawatt!! Zur Zeit ist er in Planung einer Anlage in China mit 300 Megawatt. Die Amortisationszeit einer 3MW-Anlage liegt bei ca. 2 Jahren.

Jetzt musste seine Firma das Konzept ändern: Da er mit Recht befürchtet, dass sehr schnell Raubkopien in den Markt kommen (China !) will er in Zukunft auch seinen Strom verkaufen. Dazu bietet er einen sog. Energie-Contract an: Potentielle Abnehmer: Grosse Firmen, mittelgrosse Städte. Der KW-Preis würde dabei in Deutschland grundsätzlich immer 20% unter dem Preis des Hausanbieters liegen. Das mit 20-Jähriger Garantie.

Zur Technik: Hier wurden vom Publikum Fragen gestellt - aber das letzte Geheimnis hat Prof. Scabo nicht gelüftet. (Ist ja auch verständlich) Nur so viel hatte er verraten: Der EBM wird mit einem Hilfsmotor für eine gewisse Zeit auf die Resonanzfrequenz der div. Permantmagnete und Spulen gebracht. Anschliessend erfolgt die Abkoppelung des Hilfsmotors. Ab diesem Zeitpunkt bezieht der Generator seine gesamte Energie aus der Umgebung. Wobei er noch erwähnte, dass die assymetrische Anordnung der Magnete eine entscheidene Rolle bei der Energieauskopplung spielt.


Zum Schluss noch 2 konkrete Magnet-Motoren „zum Anfassen:“

1. Erfinder Wlodzimierz Filipak, Pat. Nr. PL186918 (über Espace.net abrufbar)
Titel: Magneto-elektrischer Synchronmotor, bzw. Magnetischer Zwei-Rotorenmotor. Es handelte sich um einen kleinen Prototyp und eine grössere Anlage (25 kg)

Beim kleinen Gerät wurde 0,8-1 Watt eingespeist und eine Leistung von ca. 4 Watt erzeugt, also Overunity von 4! Da der Prototyp noch sehr viele „Energiebremsen“ eingebaut hatte (z.B. Kettenzahnrad zum Antrieb des Dynamos und der Dynamo selbst) kann von einem noch höheren Overunity ausgegangen werden. Die Maschine lief während des ganzen Vortrags ohne Probleme, zum Schluss wurde der Demo-Tisch von Interessierten förmlich belagert. Der Erfinder machte auf mich einen aufgeregten Eindruck – Kunststück – es war die erste öffentliche Präsentation seines Patents. Noch dazu vor fast 300 Besuchern! Was für uns auch sehr wichtig war – wir durften die Maschinen genauestens inspizieren und anlangen.

Beim grossen Gerät wurden 15 Watt eingespeist und ca. 100 Watt Leistung erreicht, Overunity ca. 3-4. Ein genaue Messung der Ausgangsleistung war nach Aussage eines Elektroingenieurs aber nicht möglich. Also musste eine Hammermethode her: Ein Teilnehmer bekam einen Lederhandschuh und sollte damit die angetriebene Welle abbremsen bzw. zum Stillstand bringen. Es gelang ihm nicht. Das genügte als Beweis.


2. Erfinder: Awad Malik, Patent ??
Titel: dreiphasiger elektrischer Scheibenmotor.

Ich habe den Aufbau gesehen (von unten von oben und im Betrieb) aber nichts verstanden. Er erinnert mich etwas an den Coler-Energie-Konverter. Der Overunity - Effekt soll bei 200 % liegen. Diese wurde an diesem Nachmittag in etwa auch erzielt.



Das war nur so ein kleiner Querschnitt durch den Samstag. Für mich persönlich war es sehr wichtig, endlich 1 bzw. 2 Prototypen von Geräten zu sehen, die tatsächlich mehr Energie erzeugen als sie aufnehmen. Die Begeisterung im Saal war entsprechend gross –auch ohne Mike Brady!

Bericht von Uli Michel

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