John Bedini
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John Bedini ist Elektroingenieur und Inhaber der Firma Bedini Electronics. Er hat den Bedini Audio Spectral Enhancer entwickelt - ein Audiosignal-Effektprozessor, der bei verschiedenen komerziellen Aufnahmen anfang der 90er Jahre zum Einsatz kam. Bekanntheit erhielt Bedini aber v.a. durch sein Engagement in der Freie Energie Forschung. Er entwickelte verschiedene Geräte, welche angeblich nicht durch die Physik erklärbare Effekte zeigen.
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[Bearbeiten] Funktion
Bedini bestätigt, daß die Anordnung (siehe Bild mit Schaltung) klassisch nicht funktioniert, da der Wirkungsgrad < 1 ist. Die Anordnung funktioniere eben nach anderen Prinzipien, nämlich so, daß Ionen in der Battterie durch die Ladeimpulse in einer skalaren Weise resonant auf ca. 4MHz ( Die Aufnehmerspule besitzt allerdings, laut Bedini, einen Stabkern aus Eisendrähten. ) angeregt werden und dadurch Energie erhalten, um die chemischen Verbindungen für einen erhöhten Ladezustand einzugehen. Dies sei klassisch nicht überprüfbar, da ein Ladungstransport zur Batterie nicht messbar sei.
[Bearbeiten] Kritik zur Funktionsüberprüfung
- Bedini führte den Beweis anhand eines Aufbaus, in dem ein Akkumulator fest mit dem Motor verbunden war und am Ausgang eine grössere Anzahl leerer Akkumulatoren geladen wurde, bis der Akkumulator für den Motor erschöpft war. Die Energie die in den geladenen Akkumulatoren gespeichert war wurde jedoch bei deren Entladung nicht gemessen, Messprotokolle fehlen. Es ist aber bekannt, daß leere und schlechte Akkumulatoren sehr schnell auf die Ladeschlußspannung kommen und nur einen Bruchteil ihrer Nennkapazität speichern ( z.B. durch Sulfatisierung von Bleiakkus ). Es ist daher durchaus möglich, daß ein guter Akkumulator ein Duzend schlechter Akkumulatoren laden kann und der Gesamtwirkungsgrad << 1 ist.
- Eine Variante zu dem Bedinigenerator ist die Ausführung von diesem als 2. Motor mit einer zusätzlichen, pulsierenden Antriebsschaltung und der Induktionsspule als Stator und wurde in US 6,545,444 B2 patentiert. Dadurch wird die Belastung für den Antriebsmotor weggeregelt und die eingespeicherte Energie im Stator für die Ladung eines Akkus verfügbar. Ein Wirkungsgrad > 1 wird von Bedini nicht behauptet und nur im letzten Absatz auf die Einspeisungsmöglichkeit von zusätzlicher Energie aus bekannten Energiequellen hingewiesen. Ein Funktionsnachweis für eine Energieaufnahme aus dem Vakuum wird im Patent nicht geliefert und auch nicht behauptet. Der Sinn der entkoppelten Motoren ist somit nicht klar, da die Ladeenergie ja aus der ersten Batterie stammt und Bedini verzichtet in einem Patent von 2008, ebenfalls zur Ladung von Batterien, dann auch gänzlich auf die Mechanik und verwendet nur noch den Impulsgenerator zur Ladung.
[Bearbeiten] Bedini's Schulmädchenmotor
Dies ist eine Variante des Bedini-Aufbaus mit extra Antriebsmotor. Es handelt sich um ein freilaufendes Rad, an dessen Peripherie mehrere Dauermagnete angebracht sind, deren Nordpol nach aussen zeigt. Zum Antrieb wird der Spabkernübertrager eines sogenannten elektronischen, monostabilen Sperrschwingers verwendet, welcher mit einem Ende zur Peripherie des Rades gerichtet ist. Bei jedem Vorbeilauf eines Magneten wird der Sperrschwinger getriggert und das Rad erhält einen zusätzlichen Antriebsstoß. Es handelt sich im Prinzip um einen einfachen Impulsmotor wie er in jeder älteren Küchenuhr zum Antrieb der Unruh eingebaut ist. Wird die Rückholfeder dort entfernt beginnt die Unruh ebenfalls zu rotieren. Das Besondere an dem Schulmädchenmotor sei nun, daß er mehr Energie abgeben könne, als er aus der Batterie aufnehme, es könne daher eine zweite Batterie geladen werden, ohne daß sich die Antriebsbatterie vollständig entlade. Bei einem Schulwettbewerb soll ein kleines Schulmädchen für den Nachbau mehrere Preise für den Freie Energie Generator erhalten haben und dieses Ereignis wird im Internet als Beweis für die Machbarkeit im grossen Stil breitgetreten da aufgrund des gemessenen Stromverbrauchs unmöglich eine Betriebsdauer von 120h erreicht werden könne.
Die publizierten Daten aus dem Internet sehen etwa folgendermassen aus:
- Betriebsdauer mit Generatorspule + LED-Belastung des Rades: 120h
- Stromaufnahme aus der Batterie: ca. 13mA bei 9V, ( 9V Alkaline(?)-Batterie mit 550mAh typ. )
- Tastverhältnis: ca. 0.5 (50%)
- Spannungsspitzen am Transistor-Kollektor: >300Vpk bei Ubatt=7V
Die Batteriekapazität ist ein typischer Wert und kann ohne weiters höher liegen, besonders, wenn der Entladestrom, wie in diesem Beispiel, den C/10 Wert deutlich unterschreitet, da der Entladewirkungsgrad dadurch steigt. Die gilt auch bei erhöhter Batterietemperatur. Ein Sicherheitsfaktor von 1.5 scheint angemessen.
Die theoretische Betriebsdauer errechnet sich dann zu:
T = 550mAh * 1.5 / 13mA / 0.5 = 127 Stunden.
Eine Betriebsdauer die die Erwartungen deutlich übersteigt ist also nicht feststellbar. Vermutlich hatte das Mädchen die Preise einfach nur für "Schulmädchen baut einen Motor" erhalten.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Dokumentarserie: Energy from the Vacuum
[Bearbeiten] Videos
[Bearbeiten] Energy from the Vacuum - Trailer
Der zweite Teil der Dokumentarserie Energy from the Vacuum handelt von John Bedini. In diesem Trailer kann man einige Maschinen, Bedini selbst sowie Tom Bearden sehen.
2:24 min, englisch

