Magnetstromapparat

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Der Magnetstromapparat wurde angeblich durch Kapitän Hans Coler und Hr. von Unruh im Frühjahr 1933 entwickelt. Coler behauptete 1946 gegenüber britischen und norwegischen Untersuchungsbeamten, daß er 1933 in Berlin an dem Apparat dauerhaft 12VAC gemessen habe. Die Frequenz habe dabei 180kHz betragen.

[Bearbeiten] Aufbau

Permanentmagnet-Spule
Permanentmagnet-Spule
Hexagon schematisch ohne Mechanik
Hexagon schematisch ohne Mechanik
Schaltung entflochten
Schaltung entflochten

Der Magnetstromapparat ist grundsätzlich recht einfach aufgebaut. Mit speziell gewickelten und miteinander in bestimmten Abständen angeordneten verknüpften Spulen umwickelte Stab-Permanentmagnete, welche selbst elektrisch leitend sein müssen, werden in einem Hexagon (Sechseck) aneinandergereiht. Die Spulen sind durch Papierfolien vom Kern getrennt. Eine Besonderheit dabei ist die Tatsache, dass pro Kern jeweils ein Ende der Spule leitend mit dem einen Ende des permanentmagnetischen Kerns verbunden ist - Spule und Kern sind also quasi in Reihe geschaltet. Die Magnete sind so in einem Hexagon angeordnet, daß der Abstand zwischen ihnen durch eine Mechanik justiert werden kann (typ. 7mm). Die Bauteilwerte sind nicht bekannt. Weiterhin besteht der Ausbau aus zwei weiteren ineinandergeschobenen und verstellbaren Luft-Spulen, zwei kleinen Kondensatoren, sowie einem Schalter, der im Normalfall geöffnet ist.


Entscheidend für die Funktionsweise des Apparates sind angeblich auch die Wickelsinne der Spulen - auch bezogen auf die magnetischen Pole der permanentmagnetischen Kerne.


Als Coler am 1.7.1946 den Beweis antreten sollte, konnten die Beamten nur tagesabhängige Spannungen von 60mV..450mV in seiner Gegenwart messen und dies erst nach stundenlanger Einstellerei. Gemessen wurde mit einem Mavometer welches damals schon sehr empfindlich gebaut wurden ( z.B. 20uA, 1mV ).


Damals waren noch sehr starke Mittelwellen.- und Langwellensender in Betrieb. Da die Schaltung eigentlich nichts anderes als einen Detektorempfänger darstellt, sind die gemessenen Spannungen von einigen 100mV keine Besonderheit. Bereits 1921 war in Nauen bei Berlin ein Maschinensender mit 400kW Antennenleistung auf 25kHz in Betrieb und wurde gerade auf 800kW ausgebaut. Andere Beispiele: Auf 183,5kHz war 1931 in Königswusterhausen bei Berlin ein Sender mit 75kW in Betrieb und 1936 war in Zeesen bei Berlin ein Sender auf 191kHz mit 60kW in Betrieb[1]. 1942 auf 191kHz 500kW von Königswusterhausen bei Berlin. Aus den 1930er Jahren sind sogar Berichte überliefert, wonach Schrebergartenbesitzer ihre Einzäunungen mit der Hochfrequenzenergie, damaliger Lang und Mittelwellen Regionalsender beleuchteten. Es gibt keine seriösen Anhaltspunkte für einen Freie-Energie Effekt. Zudem haben die Beamten keine weiteren Untersuchungen im Beisein von Coler durchgeführt ( Frequenzmessung? ).

[Bearbeiten] Quellen

  1. PRAKTISCHE WINKE für den Radiohörer und Radiobastler, Kapitän WALTHER Kasperowski, Verlag Das kleine Blatt 1936, S.224

[Bearbeiten] Weblinks

Aufwendiger Nachbau, allerdings ohne Funktion

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