Testatika
Aus expliki
Die Testatika (auch Thesta-Distatica oder Thestatika) ist ein Freie Energie Gerät, welches angeblich seit Jahrzenten als elektrische Energiequelle der Glaubensgemeinschaft und Genossenschaft Methernitha in Linden (Schweiz) betrieben wird. Konstruiert wurde das Gerät vom Methernithamitglied Paul Baumann. Seit ein paar Jahren verlautbart Methernita, daß die Menschheit für eine solche Technologie noch nicht reif sei und gibt keine weiteren Informationen an die Öffentlichkeit mehr weiter.
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[Bearbeiten] Aufbau und Funktion
Laut Methernita besteht das Gerät aus drei Hauptkomponenten:
- Dem Energiesammler, bestehend aus zwei entgegengesetzt rotierenden Scheiben, ähnlich der Wimshurst-Influenzmaschine.
- Den Gitterkondensatoren, zur Energiezwischenspeicherung ähnlich der Leidener Flaschen.
- Dem "Leistungswandler", um die hohe Spannung auf ca. 200 V herunter zu setzen (Gemeint war vermutlich ein Spannungswandler).
Methernita teilt mit, daß ihnen die genaue Funktion ebenfalls nicht bekannt sei, sie vermuten aber, daß die Luftelektrizität gesammelt werde. Da bei einer Schönwetterlage der vertikale Spannungsabfall in der unteren Atmosphäre nur ca. 100 V/m beträgt und der Stromfluß aus der Ionosphäre ebenfalls nur einige pA/m² beträgt[1], ist diese Erklärung eher als Ablenkungsmanöver zu sehen. Die grösste gebaute Maschine soll jedenfalls eine Leistung von 3 kW abgeben können.
Angeblich konnten bereits mehrere Delegationen von Wissenschaftlern und Ingenieuren die Maschinen begutachten, jedoch konnte bisher niemand schlüssig erklären, wie diese Maschinen funktionieren. Besucher berichten widersprüchlich über Schaltungskonzepte und Aufbaudetails und liefern auch sehr ungenaue Konstruktionsinformationen, die keinen Nachbau zulassen Es muss davon ausgegangen werden, daß die Überprüfung nicht besonders kritisch erfolgte, bzw. von Methernitha verhindert wurde. Zumindest in der Grundplatte oder den Gitterkondensatoren könnten fallweise Batterien verbaut worden sein, die Gerätedemonstrationen dauerten jedenfalls nur ganz kurz an. Da Paul Baumann Uhrmacher ist, sind ihm Knopfzellenbatterien und einige Grundlagen aus der Elektronik bekannt.
Auf Fotos der Rückseite, auch von neueren Testatikas, ist ein Induktionsmotor zu sehen, wie er in den mechanischen Stromzählern zum Einsatz kommt. Tatsächlich hatte Methernita auch Einkünfte aus Lohnarbeit für Industrieunternehmen. Eine Firma war Landis&Gyr, für welche Methernita Stromzähler montierte. Sehr wahrscheinlich stammt der Motor aus einem solchen Stromzähler. Die Anschlußleitungen verschwinden in der Bodenplatte [2]. Eine Gruppe von 30 Ingenieuren berichtet nach einem Besuch, daß bei alten Prototypen bereits Gleichstrommotoren an der Rückseite zu finden sind. Unverständlich ist, daß diese Motoren nie diskutiert wurden.
[Bearbeiten] Grundprinzip
Bei einem Besuch von 30 Ingenieuren demonstrierte Paul Baumann einen primitiven Apparat, in einem Grundlagenversuch, welcher nur aus einigen Plexiglasplatten und Lochblechen bestand und nach 10 Sekunden zwei große Kondensatoren auf 60V auflud (Siehe Interview unten). Der komplizierte Aufbau der Testatika dient also nicht der Energiegewinnung, sondern anderen Zwecken.
Betrugsmöglichkeiten
Es wurde nicht überprüft, ob die Kondensatoren nicht schon vorher aufgeladen waren. Weiters wurde der Versuch nicht wiederholt. Überraschend ist auch, daß zwei Kondensatoren benötigt wurden. Es besteht somit die Möglichkeit, daß in einem der Kondensatorengehäuse Batterien mit kleiner Leistungsfähigkeit versteckt sind, die nach dem Entladen des Parallelkondensators diesen wieder langsam nachladen können. Weiters schliesst der Versuch in jedem Fall aus, daß Wechselspannungen abgegeben werden, da die Kondensatoren sonst nicht geladen würden. Die Polarität ist also nicht gewährleistet und die Hochfrequenztheorien samt Röhrengleichrichter für die Testatika sind höchstwahrscheinlich obsolete.
Abschätzung des Ladestromes
Der mittlere Ladestrom aus den Batterien in den Kondensator wäre etwa:
Dies kann leicht von kleinen Knopfzellen geliefert werden. Bei 1,5V werden lediglich 40 Stk. benötigt, was nicht viel Platz erfordert.
[Bearbeiten] Personen, welche die Testatika vor Ort untersucht haben
- Stefan Marinov
- Eine Gruppe von 30 Ingenieuren war zur Besichtigung eingeladen und ein Interview wurde verfasst.[3]
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Gerald Newi u.a., Biologische Wirkung elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder, expert verlag 1983, S.20, ISBN 3-88508-830-4
- ↑ Im thread unten: Großaufnahmen des Induktionsmotors mit Läuferscheibe und Induktionsspule
- ↑ Interview mit Erwähnung des Gleichstrommotors und einer Abbildung zum Grundlagenversuch.
[Bearbeiten] Video Clips
- Kurzbeschreibung der Testatika von Methernita (Dauer: 2Min., Grösse: 3MB)
- Zwei Thestatika-Videos (Ganz unten)

