Schneller als das Licht
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Die Begrifflichkeit Schneller als das Licht beschreibt jeglichen Effekt bei dem eine kausaler Vorgang eine Strecke schneller zu bewältigen scheint als es das Licht könnte. Eine TV-Dokumentation gleichen Namens wurde unter anderem im Nachtprogramm der dritten Programme, z.B. der BR-Space-Night, ausgestrahlt.
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[Bearbeiten] Rahmenbedinungen
Die Relativitätstheorie nimmt an, dass mit der Lichtgeschwindigkeit von grob 300.000 km/h eine absolute Grenze erreicht ist mit der masselose Teilchen sich ausbreiten können und an die sich masse behaftete Teilchen lediglich annähern können.
Je nach Medium hat Licht und auch elektrischer Strom eine im Promillbereich abweichende, meist langsamere Ausbreitungsgeschwindigkeit als im Referenz"medium", dem Vakuum. Auch gibt es Effekte im Schwerefeld, z.B. unserer Erde die hierauf minimalen Einfluss haben können.
Scheinbare Bewegungen, z.B. ein auf eine Wolkendecke gerichteter Lichtstrahl, können ihren Auftrittspunkt zwar sehr schnell (auch schneller als das Licht) ändern, sind aber keine tatsächlichen Bewegungen sondern vielmehr nur das Resultat einer Projektion bei der viele verschiedene Photonen sehr zeitnah in ganz unterschiedliche Richtungen versandt werden.
[Bearbeiten] Beobachtungen
Durch Hochfrequenz-Leiter, sogenannte Hohlleiter wird eine elektromagnetische Welle gesandt, die an ihrem Eintrittsort und am Austritt detektiert wird. Wird nun die Strecke so verändert, dass sie eigentlich nicht mehr für eine Ausbreitung geeignet ist, dann tritt der ungewöhnliche Fall auf, dass die erste Wellenfront deutlich schneller am Ziel ist als zuvor. Werte von z.B. doppelter Geschwindigkeit als der Lichtgeschwindigkeit sind hier schon beobachtet worden.
Vergleichbare Messungen wurden auch mit anderen Wellenarten, z.B. mit Laserlicht gemacht und konnten die zuvor gemachten Beobachtungen im Kern bestätigen.
[Bearbeiten] Diskussion
Die Fachwelt hat sich zunächst mit diesen Ergebnissen eher schwer getan, was die Entdecker des Effekts mit einschließt. So kam etwa die Kritik auf dass man mit hochpräzisen Messgeräten Dinge erfassen könne, die vor dem Haupt-Ereignis stattfänden, sogenannte Auskopplungsstörungen aus dem verwendeten HF-Generator. Die Vergleichsmessungen in vollkommen anderen Konfigurationen haben diesem Einwand jedoch viel von seiner ursprünglichen Kraft weg genommen.
Zugleich ist aber auch der Effekt, dass man für die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit einen enormen Energie-Verlust hinnehmen muss insofern wegweisend als dass für eine solche Anordnung nur schwerlich ein praktischer Anwendungsfall zu finden sein wird.
[Bearbeiten] Historie
Nikola Tesla hat in einer Patentschrift ein einzelnes Messergebnis verewigt in dem er behauptet mit seiner Anordnung eine Welle gemessen zu haben, die einen Wert von 471240 km/s, also grob das 1,6 fache der Lichtgeschwindigkeit, für die Ausbreitungsgeschwindigkeit ergeben hätte. Weitere Hinweise wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist hat Tesla, zumindest nach derzeitiger Erkenntnislage, nicht hinterlassen. Es besteht die Vermutung, dass es sich lediglich um den Wert der Lichtgeschwindigkeit handelt, der mit dem Faktor "2 hoch 2/3" multipliziert und dann um exakt 1% verringert wurde. Der Wert könnte also genauso gut Ergebnis einer rein mathematischen Herleitung auf Basis eines alternativen Wellenmodells sein ohne dass eine Versuchsgrundlage hierzu bestanden hat. Tesla jedenfalls scheint behauptet zu haben, dass dies die langsamste Geschwindigkeit wäre, die zu erwarten ist, sich diese Geschwindikgeit also von oben her an seinen Eckwert annähern würde.

