Skalarwellen

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Skalarwellen sind hypothetische Wellen, die sich von den herkömmlichen elektromagnetischen Transversalwellen durch eine Schwingungsebene parallel zur Ausbreitungsrichtung unterscheiden, sie sollen also Merkmale von Longitudinalwellen haben. Das heisst, dass wir es mit Wellen der Verdichtung und Verdünnung des ätherischen Mediums zu tun haben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ad Hoc Theorie

Als Ausgangspukt soll zunächst eine mechanische Analogien verwendet werden, um einen Einstieg in das Thema zu finden. Als Analogie für Schwingungen kann eine angezupfte Gitarrensaite dienen, welche seitlich schwingende Wellenberge und -täler aufweist. Dies ist eine Transversalwelle, da die Schwingung senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung erfolgt. Es entstehen aber auch Zonen von Material-Streckungen und Verdichtungen im Inneren der Saite, da die Sinusform der Saite länger ist als eine Gerade. Dies ist eine Longitudinalwelle - sie ist allerdings nur indirekt über die Transversalwelle auf einfache Weise nachweisbar.

[Bearbeiten] Plasma-Physik

In der Plasma-Physik sind longitudinale Schwingungen ganz offiziell bekannt. In einem Plasma entstehen Verdichtungen und Verdünnungen von Ladungen. Die kleinste Einheit der damit verbundenen Kraftvermittlung ist das in einer bestimmten Dimension polarisierte Phonon. Phonone stören sich gegenseitig nicht.

Es werden jedoch im Gegensatz zur Vakuum-Physik Masse-Ladungsträger zur Ausbreitung elektrostatischer longitudinaler Schwingungen gefordert. Ein Plasma besteht aus ionisierten Atomen, Elektronen und Photonen. Bewegungen der geladenen Teilchen erzeugen elektrische und magnetische Felder. Praktisch alle geladenen Teilchen sind über die Coulomb'sche Kraft miteinander verbunden, was zu kollektiven Effekten führt. Bei allen longitudinalen Oszillationen von Ladungen ist simultan ein Abbremsen und Beschleunigen von Elektronen verbunden.

[Bearbeiten] Nullresultantensysteme

An diesem Beispiel sind auch zwei Arten von Energie zu erkennen: Spannung und Translation. Spannung ist die einzige Methode, mit der man Kräfte einfangen kann und ist stets aus entgegengesetzten Kräftepaaren zusammengesetzt. Eine Spannung lässt sich auf ganz einfache Weise konstruieren: durch 2 E-Felder gleicher Stärke, welche genau entgegengesetzte Richtungen haben. In der klassischen Elektromagnetischen Theorie wird nur die Translation - in Form von E- und B-Feldern berücksichtigt. Eine Gruppe von Vektoren, die in der Summe Null ergeben, werden als das Fehlen jeglicher Vektoren behandelt. Der Vektorraum steht nie unter irgendeiner Spannung. Tatsächlich entstehen aber durch solche destruktive Interferenz sogenannte Gravitonen.

[Bearbeiten] Dynamische Gravitonen

Das Graviton wird als aus Photonen bestehend angesehen, hat aber eine variable Grösse, die abhängig ist von der Zahl der Photonen. Das Graviton ist ein Durchschnitt oder eine photonengekoppelte Form im Gleichgewicht. Gravitone können sich mit jeder Geschwindigkeit bewegen. In der ursprünglichen Quaternion-Theorie von J.C. Maxwell wurde elektromagnetische Spannung mit Hilfe eines skalaren Wertes repräsentiert. Daher kommt auch der Name "Skalarwelle".

[Bearbeiten] Externe Bruttogrösse

Skalare Werte weisen Intensität und einen Ort auf, aber keine Bewegung. Zu betonen ist aber, dass es sich nur um eine Abstraktion handelt, da in der Physik genaugenommen alles in Bewegung ist. Es wird von der internen Bewegung abstrahiert, d.h. ein bestimmtes Merkmal des Systems ist skalar modellierbar. Aber wenn man genauer hinsieht, haben wir Subsysteme, die sich sehr wohl bewegen. Der als Skalar darstellbare Druck eines Gases kann z.B. in eine Unzahl von Gegenkraftvektoren pro Flächeneinheit zerlegt werden. Skalare Merkmale bestehen also aus internen Vektoren.

[Bearbeiten] Gravitationspotentiale

Ein System von entgegengesetzen gepaarten Kräften stellt immer ein Spannungsfeld dar - genauso können Vakuum-Spannungen in Gruppen entgegengesetzter Kräfte zerlegt werden. In der Mechanik ist das offensichtlich - in der klassischen EM-Theorie wird es ignoriert. Spannungsfelder lassen sich als Skalarpotentiale modellieren. In den Veröffentlichungen von Thomas Bearden ist daher von "harmonischen bidirektionalen Wellenstrukturen des Vakuumpotentials" die Rede. Er bezieht sich damit auf 2 Veröffentlichungen von dem Mathematiker E.T. Whittaker, welche 1903 und 1904 erschienen sind.

[Bearbeiten] Whittaker's Dokumente

Whittakers Dokument von 1903, welches in den Mathematischen Annalen erschienen ist, ist eine Theorie der verborgenen Variablen, die zeigt, wie man unter Verwendung der Elektromagnetik die lokale oder ferne Raumzeit deterministisch krümmt, d.h. wie man elektromagnetische Kraftfelder in Gravitationspotentiale umwandelt. Er demonstriert eine stehende, räumlich fixierte Welle des reinen Potentials mit einer hochdynamischen elektromagnetischen Kraftfeldsubstruktur. Das skalare Elektromagnetische Potential kann als eine unendliche Menge von Paaren entgegengesetzter (konjugierter) Transversalwellen betrachtet werden. Es gibt eine kontinuierliche konstruktive und destruktive Interferenz dieser beiden Wellen, was zu einer kontinuierlichen Kopplng in Photonenpaare und einer Entkopplung in Photonen/Antiphotonen-Paaren führt. Kopplung und Entkopplung werden sowohl vertikal (harmonischer und subharmonischer Fluss) als auch horizontal (räumlicher Fluss) in Phase gebracht.

Whittakers Dokument von 1904 zeigt, dass man die gesamte Kraftfeld-Elektromagnetik durch die Interferometrie von 2 Skalarpotentialen ersetzen kann, d.h. wie man das Gravitationspotential und die Krümmung der Raumzeit in ein elektromagnetische Kraftfelder umwandelt - auch auf lange Distanzen. Dort, wo sich die stehenden Potentialwellen nicht überlagern, bleiben die Wellen als kraftfeldfreie Potentiale bestehen. Wo sich sich überlagern, entstehen auch E- und B-Felder.

[Bearbeiten] Potentiale sind real

Besonders hervorzuheben ist, dass die Potentiale selbst bei völligem Fehlen der Kraftfelder erhalten bleiben. Potentialenergie ist lokal bezogene Energie, die nicht translatiert und daher nie als externe Arbeit abgeleitet wird. Elektromagnetische Kraftfelder sind keine Primärwirkstoffe, sondern Effekte, die durch die Potentiale (die gefangene Energiedichte des Vakuums) erzeugt werden.

Zum Vergleich: In der Klassischen Elektromagnetik gibt es bei fehlenden Kraftfeldern auch keine Potentiale - sie sind reine Rechenhilfsmittel ohne Substanz. In der Quantenmechanik wird jedoch der Gebrauch von Potentialen als Primärwirkstoffen gefordert. Die reale Aktivität der Potentiale wurde bereits durch den Aharonov-Bohm Effekt (1959) demonstriert: Potentiale können ohne jede Kraftkomponente die Phasen von Elektronenschwingungen verändern.

Potentiale durchdringen die Elektronenhüllen eines Atoms, erreichen den Kern und konzentrieren sich dort. Kraftfelder interagieren mit den Elektronenhüllen.

[Bearbeiten] Keine Eichfreiheit

Diese Potentiale lassen sich nicht einfach umeichen, wie das in der klassischen Theorie gemacht wird. Wir haben hier eine Elektrodynamik mit gebrochener Eichsymmetrie.

[Bearbeiten] Ganzheitliches Weltbild

Die klassische elektromagnetische Theorie ist reduktionistisch und verwendet das lineare Superpositionsprinzip. Whittaker-Strukturen sind ganzheitlich: Der Teil vollführt einen Austausch mit dem Ganzen und bestimmt das Ganze. Das Ganze vollführt einen Austausch mit dem Teil und bestimmt den Teil. Das Ganze ist nicht mehr die Summe seiner Teile, sondern wird auch von den nichtlinearen internen Wechselwirkungen seiner Teile beeinflusst.


[Bearbeiten] Wichtige Vertreter und Gegner

[Bearbeiten] Vertreter

Der bekannteste Vertreter ist der ehemalige US-Militärangehörige Tom Bearden. In Deutschland wird die These von Konstantin Meyl (Fachhochschule Furtwangen) vertreten, in den Niederlanden durch Koen van Vlaenderen und in der Schweiz von Andre Waser. Der erste Vertreter war Nicola Tesla: "I showed that universal medium is a gaseous body in which only longitudinal pulses can be propagated involving alternating compression and expansion similar to those produiced by sound waves in the air"

[Bearbeiten] Gegner

Die übergroße Mehrheit der Wissenschaftler betrachtet das Konstrukt der Skalarwellen als fehlerhaft, da auf der Grundlage der homogenen Maxwell-Gleichungen der elektrische und magnetische Feldvektor stets auf dem Energietransportvektor der Welle senkrecht stehen. Stellvertretend für die sei Gerhard Bruhn aus Darmstadt genannt, der Herrn Meyl mathematische Schlamperei bei der Ableitung der Skalarwellen aus den heute verwendeten Maxwellschen Gleichungen nachgewiesen hat.

[Bearbeiten] Versuche zum experimentellen Nachweis

Formationen von Wellen mit longitudinalen Komponenten sind durch Spiral-Antennen möglich.

[Bearbeiten] Christian Monstein

Der am Institute of Astronomy der Eigenössischen Technischen Hochschule Zürich tätige Christian Monstein hat in seiner Freizeit mit mehreren Versuchsaufbauten versucht die Postulate der Skalarwellenbefürworter nachzuvollziehen.

[Bearbeiten] Nachweis von Skalarwellen

Kugelantenne
Kugelantenne

Durch eine eigens konstruierte Voll-Kugelantenne und durch einen entsprechenden Aufbau möchte Monstein versuchen herauszufinden, ob es die postulierten Skalarwellen tatsächlich gibt.[1]

In der Zusammenfassung des Experiments lässt sich nachlesen: Es ist mit einfachsten technischen Mitteln möglich (Backofengitter, Glühlampe mit 2 Drähten) polarisierte elektromagnetische Wellen nachzuweisen. Im vorliegenden Fall einer Kugelantenne mit zentraler Stromspeisung kann gezeigt werden, dass die abgegebenen elektromagnetischen Wellen weder horizontal noch vertikal sondern longitudinal polarisiert sind. Es lässt sich zeigen, dass Energie in radialer Richtung von der Sendekugel abgestrahlt wird. Es kann gezeigt werden, dass Skalarwellen praktisch ungehindert ein Metallgitter durchdringen können.[2]

[Bearbeiten] Überprüfung \frac{1}{r} Postulat

In einem weiteren Experiment[3] versuchte Monstein das von vielen Skalarwellenbefürwortern postulierte \frac{1}{r} antstatt \frac{1}{r^2} Verhalten zu überprüfen.

Der Effekt konnte nicht nachgewiesen werden, im Gegenteil: Bei einem Abstand von über 200m zwischen Sender und Empfänger nahm die Leistung sogar mit einer höheren Potenz als mit \frac{1}{r^2} ab. Monstein kann zum Zeitpunkt des Experimentes keine Begründung für dieses Verhalten nennen.

[Bearbeiten] offizielles Paper

Zu den mehr oder weniger privat durchgeführten Experimenten von Monstein, gibt es auch ein offizielles Paper[4].

[Bearbeiten] Kritik

Die Kugelantenne ist in der Antennentechnik als Antenne mit niedriger Höhe und hohem Eingangswiderstand bekannt und strahlt sehr wohl Elektromagnetische Wellen ab. Die Bezeichnung für den Extremfall "Punkt" heisst "Isotroper Strahler". Da es nicht möglich ist, die Kugel elektrisch aufzuladen, ohne gegenüber einem anderen Objekt einen Dipol zu erzeugen, kann der postulierte Effekt nur innerhalb eines Kugelkondensators überprüft werden. Diese Anordnung müsste als äussere Elektrode dann ein Gitter besitzen (siehe oben). Eine Energieübertragung müsste auf einer identen 2. Anordnung nachweisbar sein. Nach gängiger Theorie wäre das dann nicht möglich, da es geschlossene Systeme sind. Ähnliche Anordnungen sind auf dem Markt in nicht ganz versuchstauglicher Form als Plasmalautsprecher bekannt.

[Bearbeiten] Andere Forscher

Dritte haben angeblich Probleme die Experimente zum Nachweis von Skalarwellen nachzuvollziehen. So wurde vom Institut für Gravitationsforschung[5] Prof. K. Meyl's Miniatur-Nachbau des Magnifying-Transmitters von Nikola Tesla überprüft und festgestellt, daß normale elektromagnetische Wellen übertragen werden und die Annahme von longitudinalen Skalarwellen zur Erklärung der Ergebnisse nicht erforderlich ist.

[Bearbeiten] Referenzen / Fussnoten

  1. Testaufbau und Konstruktionsdetails der Kugelantenne: Vollkugel mit optimiertem Wellenleiteranschluss als Antenne für Skalarwellen von Christian Monstein
  2. Zusammenfassung aus Vollkugel mit optimiertem Wellenleiteranschluss als Antenne für Skalarwellen von Christian Monstein
  3. Dokumentation zum Versuchsaufbau: Metallkugeln als Antennen für Funkverbindungen mittels longitudinaler elektromagnetischer Wellen (Skalarwellen)? von Christian Monstein
  4. "Observation of scalar longitudinal electrodynamic waves", C. Monstein, J. P. Wesley, und hier bei EPL
  5. Messbericht des Instituts für Gravitationsvorschung

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Nicht etablierte Quellen

Literatur:

[Bearbeiten] Etablierte Quellen

Weblinks:

[Bearbeiten] expliki Pbulikationen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Videos

[Bearbeiten] Konstantin Meyls Skalarwellenübertragung

Am Tesla Meeting in Washington D.C. zeigt Meyl im Jahr 2003 die angebliche Übertragung von Skalarwellen.


[Bearbeiten] Drahtlose Energieübertragung nach Nikola Tesla

Bauanleitung und Film von Ing. Norbert Willmann / HTL Wels

Persönliche Werkzeuge