Stromerzeuger
Aus expliki
Stromerzeuger ist ein volkstümlicher Begriff und soll im Allgemeinen eine Spannungsquelle bzw. einen elektrischen Energieerzeuger benennen. Strom ist eine Wirkung, die ihre Ursache bspw. in einer Spannung ( = Potentialdifferenz ) hat (siehe auch Widerstand)[1]. Strom bezeichnet somit bspw. die Bewegung von elektrischen Ladungsträgern in einem elektrischen Feld einer Spannungsquelle, oder, nach deren Beschleunigung, durch die Massenträgkeit. Korrekt müsste daher die Bezeichnung Spannungserzeuger verwendet werden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Mögliche wörtliche Anwendung des Begriffes
Es ist möglich, Ladungsträger mechanisch zu trennen ( z.B. durch Berührungselektrizität nach Druckeinwirkung mit sog. Elektrophor[2] oder Fliehkraft in Schwungrädern[3] ) bzw. solche die schon auf einem Isolator sitzen mechanisch zu transportieren ( z.B. auf den Scheiben einer Influenzmaschine nach Wimshurst, oder Elektroden ), was definitionsgemäß ebenfalls einem Stromfluß entspricht. Ein solcherart erzeugter "Strom" erzeugt ebenfalls ein Magnetfeld. Dabei verhält sich die Anordnung gesamthaft als elektrischer Kondensator mit konstanter Ladung aber ev. variabler Spannung und Kapazität. Ein gleichmässig gegenüber der getrennten Ladung geladener und rotierender Ring würde ein axiales Magnetfeld erzeugen, das dem eines Dauermagneten ähnlich wäre.
[Bearbeiten] Weitere Verwendung des Begriffes
Hans Coler verwendet den Begriff Stromerzeuger für eine seiner Apparaturen, es handelt sich daher in der Freie Energie Szene sozusagen um einen Fachbegriff.
[Bearbeiten] Verwechslungsgefahr
Stromerzeuger sollte nicht mit dem Fachbegriff Stromquelle aus der Elektronik/Elektrotechnik verwechselt werden. Hierbei handelt es sich um spezielle Anordnungen zur Erzeugung eines lastunabhängigen Konstantstroms ( = Spannungsquelle mit sehr hohem Innenwiderstand ).
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Physik, Paul A. Tipler, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, 1994, ISBN 3-86025-122-8 (Elektrischer Strom, Kap.22, S.747)
- ↑ Elektrostatik, A.D. Moore, Verlag Chemie, 1972, S.25, ISBN 3-527-25391-2
- ↑ Einführung in die Elektronik, Jean Pütz, Fischer Taschenbuch Verlag 1977, S.19, ISBN 3-436-02061-3

