Toroidal Power Unit/Otto Sabljaric

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Ein gewisser Otto Sabljaric aus dem Overunity Forum versucht in Zusammenarbeit mit ein paar wenigen anderen Leuten aus dem selben Forum die TPU nachzubauen. Nach angeblich monatelanger Arbeit fruchtete diese bis zum 9.Juni 2007 in einem PDF mit dem Namen "Energy Conversion Device - Disclosure / V1.0", welches er zusammen mit Roberto Notte (ebenfalls aus dem Overunity Forum) erstellt hat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] ECD V1.0

Am 9.Juni 2007 haben Otto Sabljaric und Roberto Notte die erste Version ihres ECD (Energy Conversion Device) der Public Domain zur Verfügung gestellt. Das PDF mit dem Namen "Energy Conversion Device - Disclosure" kann man hier herunterladen. Im Overunity Forum gibt es auch eine ins Deutsche übersetzte Version davon.

[Bearbeiten] Schema

Das endgültige Ergebnis aus den Untersuchungen von Otto Sabljaric bis zur Version 1.0 zeigt das Schema ECD Mobius Diagram V1.0:

Bild:TPU-Schema-ECD-Moebius-Diagramm-V1.0.png

Man kann das Schema sehr einfach in zwei Teile aufteilen, einen Control-Coil-Teil und einen Collector-Teil (siehe Bilder rechts). Um die komplette Schaltung abzubilden, müsste man nur "PHASE" und "ZERO" miteinander verbinden.

Es fällt auf, dass die die beiden Schaltungen sehr einfach aufgebaut sind - wenn man beim Collector-Teil überhaupt von einer Schaltung sprechen kann, da er eher einer Art Kondensator gleicht (siehe unten unter LC-Oszillator). Weiterhin fällt auf, dass der Control-Coil Teil sehr stark einer Zündspulenschaltung gleicht, siehe dazu auch hier. Leider bekommt man vom Autor keine Angaben darüber, wie der Übertrager (Spule,Trafo,...) gewickelt ist.

Control-Coil
Collector

[Bearbeiten] Erklärungsversuche

[Bearbeiten] LC-Oszillator in Resonanz

Wenn man sich den Collector ansieht, dann stellt man fest, dass er im Grunde nicht eine Möbiusschleife (Widerstand ohne Induktivität) sondern so etwas ähnliches wie ein Möbiuskondensator darstellt (siehe dazu auch das Patent: Mobius capacitor). Wenn man die Einflüsse der dynamischen Felder auf die einzelnen Komponenten einmal weglässt, kommt man mit der Annahme, dass der Collector einfach ein spezieller Kondensator ist, zum rechts dargestellten (Ersatz-)Schaltbild.

In der Kombination mit der Control-Coil bildet der Collector dann einen LC-Schwingkreis, der in Resonanz natürlich auch alle Nebeneffekte eines sich in Resonanz befindlichen Schwingkreises zeigt. Die Control-Coil (Übertrager) dient in diesem Fall dazu, den Schwingkreis anzuregen.

Collector als Kondensator ergibt einen LC-Schwingkreis

[Bearbeiten] Kritik

Grundsätzlich lässt das Dokument sehr viele Fragen offen, die einem auch nach Nachfrage beim Autor oder anderen im Overunity Forum kaum oder gar nicht beantwortet werden. Überhaupt scheint es so, als ob der Autor gerne und absichtlich viele Fragen offen lässt und den anderen Teilnehmer im Forum immer wieder ein Häppchen 'Futter' gibt, mit denen sie sich beschäftigen sollen. Ob dahinter eine böswillige Absicht steckt oder nicht ist schwer zu beurteilen und grundsätzlich ist davon auszugehen, dass dem nicht so ist! Insgesamt ist es aber eine sehr unbefriedigende Situation, die es Aussenstehenden kaum ermöglicht sich aktiv zu beteiligen, selbst bei bestem Willen.

[Bearbeiten] Schema Fig. 2

Unklarheit in der Versuchsschaltung

Da der Autor auf eine Anfrage nicht reagierte ist unklar, ob er bei den von ihm beobachteten Effekten beim Aufbau der Schaltungen Fig. 1-3 von einem 'ungewöhnlichen' Effekt ausgeht. Komplizierter wird die Lage noch dadurch, dass man auch auf die Anfrage nach der Richtigkeit des gezeigten Schemas keine Antwort bekommt.

Geht man davon aus, dass die rot markierte Verbindung nach der Spule wieder eine Verbindung macht und zwar dort wo es im Schema eigentlich eingezeichnet ist, dann ist der beobachtete Effekt sehr gut konventionell erklärbar (siehe Fall 1) und täglich Brot. Sollte dort aber keine Verbindung sein, wäre tatsächlich etwas 'Ungewöhnliches' im Spiel (siehe Fall 2). Das Schema und der beschreibende Text im Dokument sind etwas widersprüchlich.

[Bearbeiten] Fall 1

Bei dieser Beschaltung wird die Glühlampe zwei mal pro Periode des Rechtecksignals mit Strom durchsetzt. Das erste Mal wärend der kompletten Phase, in der der MOSFET eingeschaltet ist. Dabei baut sich, nebst dem Strom der duch die mehr oder weniger Ohmsche Last Glühbirne fliesst, auch parallel dazu ein Strom in der Spule auf - durch die Induktivität der Spule nicht schlagartig. Dieser Strom baut ein Feld um die Spule auf, das eine gewisse Energie gespeichert hat, nämlich W = \frac{LI^2}{2}.

Wärend der Phase nun, in der der MOSFET ausgeschaltet ist, versucht sich das Feld um die Spule abzubauen und treibt dadurch den vorher eingeprägten Strom durch sie weiter. Da er aber nicht durch den MOSFET kann, geht er durch die Lampe. Dabei wird die Feldenergie der Spule in der Glühbirne 'verbraten'. Dass in diesem Fall also die Glühbirne aufleuchtet, ist nichts Aussergewöhnliches. Ob der Verbindungsdraht zur Glühbirne dabei durch die Spule geführt wird oder nicht, ist auf den ersten Blick irelevant - müsste aber überprüft werden.

[Bearbeiten] Fall 2

Ist der Verbindungsdraht zur Glühbirne auf der einen Seite nicht angeschlossen und die Glühbirne würde aufleuchten, ist dieser Effekt sicherlich weiter untersuchenswert!

[Bearbeiten] Mögliche FE-Effekte

[Bearbeiten] Allgemein

Speziell am ECD/TPU ist sein mechanischer Aufbau, der so gemacht ist, dass die einzelnen Komponenten über Felder auf ihre Nachbarkomponenten Einfluss nehmen! So wird z.B. ein Teil des Collectors durch die Control-Coils geführt, der Abgriff von "PHASE" und "ZERO findet quasi 'innerhalb' des Collector-Konensators statt, usw.

Das key-Element könnte der Collector sein, der im Grunde ein 'neus 'Bauteil' darstellt - auf das auch noch von aussen über Felder Einfluss genommen wird.

[Bearbeiten] Resonanz

Wie oben beschrieben, könnte man die Schaltung als einen Art Schwingkreis sehen, der in Resonanz evtl. Effekte zeigen könnte, die aus anderen FE-Geräten schon bekannt sind.

[Bearbeiten] Kollabierende Felder

Die Control-Coils erinnern, wie schon erwähnt, sehr stark an Zündspulenschaltungen. Da beim ECD die Steuerpulssignale (v.a. beim Ausschalten wichtig) sehr steilflankig sind und es keine Freilaufdioden o.ä. über den Spulen gibt, herschen Zustände, die man normalerweise in normalen Schaltungen vermeidet, weil man sonst die EMV-Richtlinien (Elektromagnetische Verträglichkeit) nicht einhalten kann. Die kollabierenden Felder über der Spule verursachen hohe Spannungsspikes.

Diese kollabierenden Felder erinnern an die Geräte von John Bedini! Bedini behauptet, dass seine Geräte ihre Freie Energie (er nennt diese Energie Radiant Energy) aus solchen kollabierenden Feldern holen.

[Bearbeiten] Möbius

Der Collector, den man ansehen kann wie einen speziellen Kondensator, hat Ähnlichkeiten mit einer Möbiusschleife. In einer Möbiusschleife kompensieren sich die einzelnen von den Strömen aufgebauten Felder im Idealfall zu Null und man erreicht somit einen idealen Widerstand ohne Induktivität.

Die sich gegenseitig kompensierenden Felder errinnern an die Überlegungen von Tom Bearden.

[Bearbeiten] Offene Fragen

  • Wieviele Gemeinsamkeiten hat das ECD mit der originalen TPU?
  • Wie ist man (Otto Sabljaric) zum Design des ECD gekommen?
  • Gibt es bis jetzt überhaupt einen Effekt, der nach etablierter Wissenschaft nicht erklärbar wäre?
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