Wirkungsgrad

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Als Wirkungsgrad bezeichnet man das Verhältnis von Ausgangsleistung zu Eingangsleistung in einem energieverarbeitenden Prozeß. Treten in dem Prozeß keine Verluste auf und handelt es sich um ein abgeschlossenes System, so kann aufgrund des Energierhaltungssatzes der Wirkungsgrad maximal \eta\,=1 betragen. Für ein Perpetuum Mobile wird ein \eta\,>=1, für eine Freie Energie Maschine üblicherweise ein \eta\,>1 verlangt, wobei die Maschine zur Überprüfung in einem klassisch abgeschlossenen System angenommen wird. In der klassischen Physik und in der Technik sind nur Prozesse mit \eta\,<1 erlaubt.

Definition :

\eta = \frac {P_a} {P_e}

Die Angabe erfolgt oft auch in %, wobei \eta\,=1 dann 100% entspricht.

[Bearbeiten] Freie Energie Geräte

Vertreter der Freie Energie-Szene betonen, daß ihre Maschinen in offenen Systemen arbeiten, und ähnlich einer Wärmepumpe Energie aus der Umgebung aufnehmen und in klassischer Form wieder nutzbringend abgeben können. Lediglich die Energiegewinnung aus der Umgebung werde von der klassischen Physik (noch) nicht anerkannt (siehe Freie Energie).

[Bearbeiten] Beispiel

Der Magnetstromapparat von Hans Coler liefere tatsächlich eine Ausgangsleistung ohne Hilfsleistung:

\eta = \frac {P_a} {P_e} = \frac {3kW} {0} = \infty

[Bearbeiten] COP

Manchmal wird in der Freie Energie Szene der COP ( coefficient of performance )angegeben.

Damit wird der thermische(!) Wirkungsgrad von Wärmepumpen bezeichnet. Die Definition ist identisch mit dem im deutschen Sprachraum dafür verwendeten Begriff Leistungszahl. Für Kompressions-Wärmepumpen ist der COP dann das Verhältnis aus der Wärme, die in den Heizkreis abgegeben wird, zur elektrischen Arbeit für den Kompressor:

COP_{Kompr.}=\frac{Q_0}{W_{elektrisch}}

Die Definition läuft also über die Arbeit ( = Energie ) welche natürlich für den betrachteten Zeitraum zur Leistung proportional ist. Die Definitionen unterscheiden sich somit nur dadurch, daß beim COP die Ausgangsleistung als Wärmeleistung definiert ist, die z.B. an den Raum abgegeben wird und beim elektrischen Wirkungsgrad als elektrische Leistung, die an die Last geliefert wird. Grundsätzlich ergeben sich dadurch gleiche Zahlenwerte. Sinn würde die Angabe nur machen, wenn das Freie Energie Gerät direkt zum Heizen verwendet würde, so wie eine Wärmepumpe auch.

Es ist allerdings zu bemerken, daß eine elektrische Leistungsabgabe in jedem Fall vorzuziehen ist, da die Energie höherwertig ist, damit kann z.B. ein Motor direkt betrieben werden, mit der Wärme nicht mehr ( Entropie ), ausser mit einem perpetuum mobile 2. Ordnung.

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